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Die 3 bekanntesten Mythen über Malware

Die meisten Computerbenutzer haben zumindest schon einmal von Malware gehört. Sie wissen, dass Infektionen durch Viren und Ransomware ihre PCs, Telefone oder Tablets verlangsamen und sogar persönliche Daten offenlegen können. Doch in der Welt ausgeklügelter Schadprogramme gilt ein Grundsatz besonders: Halbes Wissen ist eine gefährliche Sache. Das Bewusstsein für die grundlegenden Risiken von Malware ist gut, es muss jedoch um genaue Details zu den Ursachen und Lösungen für bestimmte Bedrohungen ergänzt werden.

Andernfalls werden Missverständnisse und Mythen über Malware bestehen bleiben. Lassen Sie uns einige davon genauer untersuchen:

Mythos Nr. 1: Mein altes Betriebssystem ist sicher genug

Ist ein Software-Update für Ihren Desktop oder Ihr Mobilgerät verfügbar, denken Sie vielleicht, dass Ihr Betriebssystemhersteller nur einige neue Funktionen einführen und dem Betriebssystem einen neuen Anstrich verleihen möchte. Die Wahrheit ist, dass solche Releases tatsächlich mit entscheidenden Sicherheitsverbesserungen ausgestattet sind.

Eine BitSight-Umfrage ergab, dass in 2.000 Unternehmen mindestens die Hälfte der Computer mit veralteter Software betrieben wird – ein enormes Risiko für Datenlecks. Aktualisieren Sie Ihre Hardware also so schnell wie möglich, um Leistungseinbußen und Datenverletzungen zu vermeiden.

Mythos Nr. 2: Ich weiß mit Sicherheit, ob mein Computer infiziert ist

Manche Malware ist leicht zu erkennen, sobald sie in das System gelangt ist. Beispielsweise vergeuden die meisten Arten von Ransomware keine Zeit damit, sich anzumelden und eine Zahlung als Gegenleistung für die Entschlüsselung der Daten zu verlangen.

Andere Malware arbeitet jedoch subtiler. Rootkits sind dafür bekannt, dass sie nach dem Einrichten nur schwer zu erkennen und zu entfernen sind. Ihr gesamter Zweck besteht darin, Aktivitäten im Hintergrund über Mechanismen wie Keylogger zu überwachen. Aus diesem Grund ist es wichtig, fortgeschrittene Cybersicherheitssoftware zu installieren und auszuführen.

Mythos Nr. 3: Moderne Malware ist viel zu mächtig, um gänzlich gestoppt zu werden

Die zahlreichen täglichen Nachrichten über ausgefeilte Malware, die anscheinend in der Lage ist, alle Abwehrmechanismen zu umgehen, können beängstigend sein. Es ist jedoch wichtig, die Perspektive beizubehalten.

Viele Malware-Enthüllungen sind tatsächlich Proof-of-Concept. Das bedeutet, dass sie von Sicherheitsforschern isoliert identifiziert wurden und möglicherweise noch nicht in der Praxis angetroffen wurden. Eine kürzliche Demonstration eines Fehlers in macOS High Sierra (selbst ein nützliches Korrekturmittel für einen anderen Mythos, nämlich, dass Macs keine Malware erhalten können) wurde von einem ehemaligen Mitarbeiter der National Security Agency gemeldet, aber nicht in großem Maßstab ausgenutzt.

Bei Bedrohungen, die in der realen Welt häufiger auftreten, gelingt die Infektion oft aufgrund eines der klassischen Sicherheitsmängel wie beispielsweise durch Verwendung veralteter Software oder mangelnder Schutzmechanismen.

Was benötigen Sie für einen effektiven Schutz vor Malware?

In einer sich schnell entwickelnden Malware-Welt auf Nummer sicher zu gehen, scheint eine große Herausforderung zu sein. Dies kann jedoch mit der richtigen Kombination von Tools und Best Practices erfolgen. Ein guter Einstieg ist eine erstklassige Sicherheits-Software-Suite, die Ihre Identität, Ihre Daten und die gesamte PC-Leistung schützt.