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Qualitätsmanagement


Wer eine Weiterbildung besucht, investiert häufig viel Geld und Zeit. Es ist deshalb für jeden Teilnehmenden wichtig, die Angebote genau zu hinterfragen, zu vergleichen und nach "Qualität" zu suchen. Doch bis zu einem gewissen Grad muss jeder Teilnehmende für sich selbst klären, was für ihn "optimal" ist. Das kann je nach persönlichen Voraussetzungen und Zielen sehr unterschiedlich sein. Aber: Es gibt auch Maßstäbe, an denen muss sich jede Weiterbildungsveranstaltung messen können. Die Hochschulen haben sich in den letzten Jahren die Weiterbildung neben Lehre und Forschung als dritte zentrale Aufgabe erschlossen. Das Potenzial der Hochschulen in der Weiterbildung ist beträchlich: Sie haben große Erfahrung mit Bildung, verfügen über bestens qualifiziertes Personal - und bieten gute, verlässliche Qualität.

Erfahrung

Die Hochschulen sind seit vielen Jahrzehnten - und nicht wenige seit Jahrhunderten - im »Bildungsgeschäft« tätig. Sie stehen für Bildung auf höchstem - wissenschaftlichen - Niveau.

Preis-Leistungsverhältnis

Es ist nicht die Aufgabe von Hochschulen, Profite zu erwirtschaften. Bildung ist für sie kein Business. Qualität muss nicht betriebswirtschaftlichen Interessen "geopfert" werden. Deshalb können die Hochschulen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten.

Beratung und Information:

Die Hochschulen informieren umfassend und verbindlich über ihre Veranstaltungen, im Internet und in ihren gedruckten Programmen. Darüber hinaus bieten die meisten Einrichtungen die Möglichkeit, sich vorab beraten zu lassen - in wichtigen Fällen von kompetentem wissenschaftlichen Personal.

Qualifizierte Dozenten:

Ein großer Teil der Weiterbildungs-Dozenten gehört zum »akademischen Lehrkörper« der Hochschulen. Sie müssen Erfahrung in der Weiterbildung von Erwachsenen haben - und nicht »nur« von Studenten. Die Dozenten wurden sorgfältig nach ihren wissenschaftlichen und pädagogischen Qualifikationen und Erfahrungen von unabhängigen, mit Hochschullehrern besetzen Gremien ausgewählt. Etwa ein Viertel bis die Hälfte der Dozenten kommt von außen. Bei ihnen handelt es sich um »wissenschaftlich ausgewiesene Praktiker«. Sie verknüpfen die wissenschaft-liche Weiterbildung mit der Praxis.

Sinnvolle Teilnehmerauswahl:

Für viele wissenschaftliche Weiterbildungen muss man sich bewerben und bestimmte Fähigkeiten und Erfahrungen nachweisen. Damit stellen die Anbieter sicher, dass die Veranstaltungen mit angemessen qualifizierten Teilnehmenden besetzt werden. Eine gute, sinnvolle Auswahl der Teilnehmenden sichert das Niveau der Veranstaltung - und schützt die Bewerber davor, im "falschen", unpassenden Kurs zu landen.

Anerkannte Zertifikate:

Die Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen, die am Ende der Veranstaltungen ausgegeben werden, belegen verbindlich die Leistungen der Teilnehmer. Sie haben - anders als manche »Hauszertifikate« privater Anbieter - einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden überall anerkannt.

Rechtssicherheit:

Schriftlich fixierte Zulassungsbestimmungen, Rahmenprüfungsordnungen und Prüfungsordnungen in einzelnen Veranstaltungen bilden für die Teilnehmenden eine verlässliche, nachprüfbare juristische Basis.

Hohes Niveau:

Die Weiterbildungsangebote entstehen in Zusammenarbeit zwischen den zentralen Weiterbildungseinrichtungen und den Fachbereichen der Hochschulen. Die Fachbereiche tragen die fachliche Verantwortung und garantieren ein entsprechend hohes wissenschaftliches Niveau. Dafür sorgen auch spezielle Mitarbeiter in den zentralen Weiterbildungseinrichtungen, die die Dozenten von der Konzeption bis zur Durchführung unterstützen. Die Einhaltung entsprechender Standards wird von wissenschaftlichen Gremien überwacht.

Primat der Hochschule:

Auch wenn Einrichtungen wissenschaftlicher Weiterbildung als Verein oder GmbH nach außen auftreten, so sind sie dennoch den Qualitätsanforderungen der Hochschulen unterworfen. Denn auch in den "ausgelagerten" Vereinen oder GmbHs gilt das "Primat der Hochschule": Die Hochschule muss "einen bestimmenden Einfluss" innerhalb der Einrichtung innehaben.

Qualitätsentwicklung:

Qualitätsmanagementkonzepte - d.h. die systematische, verbindliche Weiterentwicklung der Angebote und Organisation - werden von immer mehr Hochschulen angewendet. Viele der Hochschulen, die ihre Kurse im WissWB-Portal veröffentlichen, nutzen das angesehene EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management und Link: http://www.deutsche-efqm.de) zur Qualitätsentwicklung.

Evaluation:

Zur Qualitätsentwicklung gehört es auch, systematisch die Erwartungen und vor allem die Erfahrungen der Kunden zu erforschen und zu verwerten. Alle Hochschulen im WissWB-Portal werten per Fragebogen ihre Veranstaltungen aus und lassen die Ergebnisse in die zukünftige Veranstaltungskonzeption einfließen.