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Wissenschaftliche Weiterbildung: News und Tipps

Rund 15 Prozent studieren bei AKAD ohne Abitur oder Fachhochschulreife

AKAD-Fachhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg ermöglichen Zugang zum Studium / Keine Qualitätsunterschiede zu Studierenden mit Abitur

Ein Studium ohne Abitur ist hierzulande eine Seltenheit. Laut aktuellem Europäischen Studentenreport des Hochschul-Informations-Systems (HIS) hat das vorbildliche Schweden 36 Prozent Studierende, die sich im Beruf für die Hochschulausbildung qualifiziert haben. Deutschland befindet sich mit lediglich 5 Prozent auf einem der hinteren Plätze.

Dabei zeigen die Studierenden der AKAD Privat-Hochschulen, dass es auch in Deutschland anders geht: An den AKAD-Fachhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg studieren schon seit Längerem Berufstätige ohne Abitur oder Fachhochschulreife: Rund 15 Prozent haben den Seiteneinstieg in ein Studium durch ihre beruflichen oder weitere Qualifikationen gemeistert. "Wir machen schon seit vielen Jahren an unseren drei Fachhochschulen die Erfahrung, dass motivierte Berufstätige bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife in der Lage sind, einen anspruchsvollen Hochschulabschluss zu erlangen", betont der Geschäftsführer der AKAD Privat-Hochschulen Harald Melcher. "Dies ist auch unter demografischen Gesichtspunkten ein wichtiges Element zur Behebung des Fachkräftemangels und ein deutliches Signal in Richtung eines durchlässigeren Bildungssystems in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir seit Jahren Vorreiter bei diesem jetzt aktuellen Thema sind. Das motiviert uns, unsere dahingehenden Bemühungen noch weiter zu verstärken."

Jedes Bundesland regelt den Zugang anders
Studierende können ohne Abitur an den drei AKAD-Fachhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg studieren, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, die in den Bundesländern unterschiedlich geregelt sind. In Schleswig-Holstein (FH Pinneberg) wird eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine fünfjährige Berufspraxis als Berechtigung für ein Probestudium verlangt. Nach dessen Erfolg ist das reguläre Studium möglich.
Die Voraussetzungen in Sachsen (FH Leipzig) sind ähnlich, nur dass hier neben der Berufsausbildung eine dreijährige Berufspraxis ausreicht, um zu einer Hochschulaufnahmeprüfung zugelassen zu werden, nach deren Erfolg studiert werden kann.
In Baden-Württemberg (FH Stuttgart) hingegen können Berufstätige direkt zu einem Studium zugelassen werden, das ihrer Berufsausbildung und ihrer beruflichen Fortbildung fachlich entspricht. Die berufliche Fortbildung muss einer Meisterprüfung gleichwertig sein, wie etwa Betriebswirt oder Versicherungsfachwirt IHK . Daneben gibt es hier noch eine Fülle weiterer Aus- und Fortbildungsabschlüsse, die bei entsprechender Berufsausbildung für den Hochschulzugang im entsprechenden Studiengang qualifizieren.

Weitere Informationen und Beratung
Berufstätige ohne Abitur, die Interesse an einem Studium an einer der drei AKAD-Fachhochschulen haben, können sich bei geschulten Beratern informieren.
Tel.: 07 11 / 8 14 95-222
E-Mail: beratung@akad.de
AKAD-Zentrale Stuttgart
Maybachstraße 18-20
70469 Stuttgart

Weitere Informationen/Quellen: www.akad.de

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