Kategorie: Presseartikel, Hamburg
Universität Hamburg präsentiert sich als Offene Hochschule
Mit dem umfangreichen Programm öffentlicher Vorlesungen und Vortragsreihen zu vielfältigen Wissenschaftsbereichen öffnet sich die Universität Hamburg im Wintersemester 2011/12 wieder einmal allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Im Rahmen des „Allgemeinen Vorlesungswesens“ kann man unverbindlich, ohne Zulassungsvoraussetzungen und Teilnehmerbeschränkungen mehr zu aktuellen Themen der universitären Lehre und Forschung erfahren. Darin äußert sich auch der Trend zur sogenannten „Offenen Hochschule“, die die Hemmschwelle gegenüber universitären Veranstaltungen senken und neue Zielgruppen an die Hochschulen holen will. Denn im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages richtet sich die Universität Hamburg nicht mehr nur an Abiturienten, die mit einem Studium ihre Erstausbildung erwerben möchten. Sie bietet vielmehr Optionen, die dem Ansatz des lebenslangen Lernens gerecht werden und diesen fördern: Öffentliche Einzelvorträge, Vorlesungsreihen, Zertifikatskurse bis hin zu berufsbegleitenden Masterstudiengängen. Auch das „Kontaktstudium für ältere Erwachsene“ steht für die offene Hochschule. Erklärtes Ziel der öffentlichen Vorträge des „Allgemeinen Vorlesungswesens“ ist es, Bildung in den Alltag eines jeden zu integrieren.
Während andere Universitäten mit dem Versuch, öffentliche Vorlesungen zu etablieren, noch ganz am Anfang stehen und 3 oder 4 Veranstaltungsreihen anbieten können, existiert das „Allgemeine Vorlesungswesen“ der Universität Hamburg schon seit 1982. Es ist in Umfang und Qualität deutschlandweit einmalig, sein thematisch breitgefächertes Programm bietet etwas für jedermann. Ein Highlight im Wintersemester sind sicher die Carl Friedrich von Weizsäcker-Vorlesungen, die von dem Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerard ´t Hooft gehalten werden. Darüber hinaus finden sich gesellschaftlich relevante Reihen, Reihen aus Forschungsschwerpunkten, Reihen mit Hamburg-Themen, englischsprachige Vortragsreihen mit internationalen Gastreferentinnen und –referenten zu Globalismus und Multilingualismus, spezielle Vorlesungsreihen für Berufseinsteiger und Schüler und vieles mehr. Das Programm ist im Wintersemester mit 36 Vortragsreihen mit über 340 Einzelvorträgen so umfangreich wie nie zuvor.
Die Universität Hamburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Besuch der kostenlosen Ringvorlesungen ein. Alle Themen und Terminen gibt es im Internet unter www.aww.uni-hamburg.de, das Programmheft liegt im Hauptgebäude der Universität Hamburg und an vielen anderen öffentlichen Orten der Stadt aus.
Pressekontakt
Magdalene Asbeck
Universität Hamburg, Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung
Vogt-Kölln-Str. 30, Haus E
22527 Hamburg
Tel. 040/42883-2487, -2499 (Infotelefon)
E-Mail: m.asbeck(at)aww.uni-hamburg.de
Die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg wurde 1975 gegründet und gehört zu den renommiertesten und größten Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung in Deutschland. Ein Team von 14 festen und ebenso vielen studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut rund 120 Dozentinnen und Dozenten und ca. 4500 Teilnehmende pro Semester. Die AWW steht für Kompetenz und Erfahrung und universitäre Weiterbildung auf höchstem Niveau: für Berufstätige, die wissenschaftlich fundiertes Wissen für ihren Job und Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen benötigen und sich (wieder) mit wissenschaftlichen Verfahren vertraut machen wollen. Auch allen anderen, die vom universitären Wissensschatz profitieren möchten und auf Qualität Wert legen, hat die AWW viel zu bieten: Ausgereifte Curricula, Praxisnähe, anerkannte Abschlüsse und Zertifikate. Weiterbildungen für den Beruf finden abends und am Wochenende statt oder im moderierten E-Learning Verfahren. Darüber hinaus bietet die AWW öffentliche Vortragsreihen zu einem breiten Themenspektrum und das Kontaktstudium für ältere Erwachsene an und betreut das Studienangebot der Open University in Hamburg.
